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Entwicklung des Schützenwesens

Das heutige Schützenwesen ist reich an Tradition und Brauchtum. Im Laufe der Jahre formierten sich Völker und gründeten Schützengilden und Schützenbruderschaften, Aus diesen entstand vor 100 Jahren der Deutsche Schützenbund. Dieser vereinheitlichte das Schützenwesen zu Schützenverbänden und Schützenvereinen. Das Schützenwesen der Farster Schützen entwickelte sich aus den Bauernschaften des 19. Jahrhunderts. Parallel wurden im Zeitalter  der Sammler, Jäger und Gemein-schaften Waffen entwickelt, die das Überleben der Menschen sicherten. Verformte Steine, Schleudern, Speere, Pfeile und Bogen und Armbrüste. Heute werden im Schießsport Gewehre und Pistolen sowie im Jugendbereich harmlose Leuchtpunktgewehre eingesetzt.  

In den vergangenen Jahrzehnten wurden die Schützenvereine vor große Herausforderungen gestellt. Nach dem 1. Weltkrieg ruhte das Schützenwesen von 1914 bis 1924 10 Jahre. 1935 musste sich der Deutsche Schützenbund auflösen. Erst nach dem zweiten Weltkrieg erfolgte 1951 nach der Aufhebung des Vereinsverbots durch die britische Militärregierung die Wiederbelebung des Schützenwesens.  
 
1938 gründeten Farster Männer den Schützenverein Isernhagen FB. Sie wählten Friedel Könecke zum Vorsitzenden. Die Kriegs- und Nachkriegsjahre ließen ein Vereinsleben nicht zu. Erst 1956 entschlossen sich ehemalige Mitglieder, den Verein wieder aufleben zu lassen. Einstimmig wählten sie Robert Felies zu ihrem Vorsitzenden.  Es war ein schwerer Anfang ohne Vermögen, Gewehre und Gerätschaft. Die Farster Schützen meisterten diese Schwierigkeiten,  packten an und bauten ihren Verein wieder auf. 1963 wurde Erich Neuhaus zum ersten Vorsitzenden gewählt. Danach übernahm im Jahr 1974 Helmut Hase die Vereinsführung. Ihm folgten im Vorsitz Heiner Saupe, Ferdinand Thomaszko, Jürgen Saupe, Jörg Laes, Hans-Heinrich Redeke und Hans-Peter Mahrholdt. Heute führen die Schützinnen und Schützen den Schützenverein Isernhagen FB von 1938, die unter dem Vorstand aufgelistet sind.